Kondome ohne Umsatzsteuer fühlen sich besser an

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1/ Umsatzsteuer – was ist das?

Die Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer (MwSt) ist ein zentraler Bestandteil des Steuersystems und betrifft nahezu jeden Einkauf und jede Dienstleistung. In Österreich wird die Umsatzsteuer mit einem regulären Satz von 20 % auf Waren und Leistungen erhoben und von den Endverbraucher:innen getragen. Die Mehrwertsteuer ist direkt im vom Verbraucher beim Kauf gezahlten Preis enthalten.

Bis jetzt wurden Verhütungsmittel mit 20 % besteuert. Doch das ändert sich jetzt: Ab Jänner 2026 werden Verhütungsmittel vollständig von der Mehrwertsteuer befreit.

2/ Was bedeutet das für dich?

Ab Jänner 2026 entfällt die Mehrwertsteuer auf Kondome und andere Verhütungsmittel. Und nicht nur das: Die neue Regelung gilt auch für Frauenhygieneartikel wie Tampons und Binden.

Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Gleichstellungspaketes und soll den Zugang zu Verhütungsmitteln und Damenhygiene erleichtern. Mit dem Budgetbegleitgesetz 2025 setzt die österreichische Bundesregierung ein starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit und gesundheitspolitische Verantwortung. Einen Schritt, den wir bei Durex ausdrücklich unterstützen.

Denn wir glauben: Jeder Mensch sollte ein erfülltes, sicheres und selbstbestimmtes Sexleben führen können – unabhängig davon, wer du bist oder mit wem du Sex hast. Seit über 90 Jahren entwickeln wir unsere Produkte mit dem Ziel, dir bessere Erfahrungen zu ermöglichen. Deshalb ist es uns besonders wichtig, dass Verhütung für alle zugänglich und leistbar ist. Wir sind überzeugt: Die Steuerbefreiung für Verhütungsmittel ist ein bedeutender gesellschaftlicher Meilenstein – für mehr Freiheit, Gleichstellung und Gesundheit.

3/ Warum ist Verhütung essenziell?

Liebe und Sex gehören zu den schönsten Dingen im Leben. Jedoch solltest du dabei nicht vergessen, auf deine Sicherheit zu achten. Laut dem Verhütungsbericht 2024 des österreichischen Sozialministeriums gaben jedoch zuletzt 33% der sexuellen aktiven Personen an, nicht zu verhüten. Diese Quote erreicht 40% bei den 14-20-Jährigen.1

Sexuell übertragbare Krankheiten (auch „Geschlechtskrankheiten“ genannt) werden durch den Austausch von Körperflüssigkeiten beim Sex und anderen sexuellen Aktivitäten übertragen. Oft werden auch die Abkürzungen STDs (Sexually Transmitted Diseases) bzw. STIs (Sexually Transmitted Infections) verwendet.

Wie du eine Ansteckung vermeiden kannst? Die Verwendung von Kondomen bei Oral-, Vaginal- oder Analsex reduziert zuverlässig die Gefahr einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten*. In Österreich beläuft sich die Nutzungsquote von Kondomen nur auf 40%. So wurden in Wien im Jahr 2024 um 66% mehr Tripper- und Syphilis-Neuinfektionen gemeldet als noch vor 10 Jahren. Mit Kondomen kannst du dazu beitragen, dass sich STIs nicht weiter ausbreiten.2

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* Keine Verhütungsmethode kann zu 100% vor HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.

1 Gaiswinkler, Sylvia; Antosik, Jennifer; Pfabigan, Johanna; Pilwarsch, Johanna (2024): Verhütungsbericht 2024, Bedarf und Versorgung mit Verhütungsmitteln in Österreich, Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK), Wien.

2 Sexuell übertragbare Krankheiten steigen - wien.ORF.at